Das war 2004


Konzert mit dem Männerchor Velbert/ Langenhorst in Velbert

Stimmen zu unserem Konzert am 14.03.2004 (Lokalausgabe Velbert der WAZ vom 26.04.2004):


Melodien, die ein Leben erfüllen können

Männer-Chor Velbert/Langenhorst und "Heimatklänge 1911" aus Heiligenhaus im Forum

Der Männer-Chor Velbert/Langenhorst unter seinem Leiter Lothar Welzel veranstaltete im Forum ein vielseitiges, ansprechendes Chor- und Solistenkonzert. Gast war der MGV "Heimatklänge 1911" aus Heiligenhaus unter der Leitung von Michael Smetten. "Musik erfüllt das Leben", das Thema des Eingangschores, war das Motto des gesamten Konzerts. Gerade die vielen älteren Sänger, die in beiden Chören höchst engagiert mitsangen, konnten dieses Motto nachvollziehen. So erklang auch alles gut gekonnt, frisch und charakteristisch. So großartig es ist, dass so viele Ältere mitsingen: das Generationenproblem, das viele Männerchöre betrifft, war auch hier nicht zu überhören. Bei dem fehlenden Nachwuchs an jungen Stimmen stößt der Chorklang an seine Grenzen. Dennoch war dank der Arbeit der Chorleiter der Chorklang so gut, wie er bei der Altersstruktur der Chöre nur sein konnte. Die Freude am Singen, die sich dem Publikum mitteilte, sollte wirklich allen Chören Mut machen! Es gab ein ausgezeichnet aufgebautes Programm: Bekannte Chöre des Männerchor-Klassikers Franz Schubert standen am Anfang. "Der Gondelfahrer", lebendig und durchsichtig von Velbert/Langenhorst gesungen, erfreute sich besonders wie "Nachtgesang im Walde" der "Heimatklänge". Ein Strauß von Opernchören, bei denen die fröhlichen Lieder wieder am besten gerieten, beschlossen den klassischen Teil. Schwungvolle Operetten- und Musicalmelodien beherrschten den zweiten Teil, ein Beweis, wie modern die beiden Chöre singen können. Eine Überraschung gab es bei den Chören aus dem Erfolgsmusical "Oklahoma", deren Melodien der VMC Velbert/Langenhorst schwungvoll vortrug. Beim "Kutschenlied" sang der erst zehnjährige Dominik Gießel gekonnt mit sehr schöner Stimme das Solo. Viel Spaß machte ihm überdies, den 1. Tenor im ganzen Konzert mitzusingen. Er wurde zum "Star" des Abends und damit zum Publikumsliebling. Instrumentalsolisten waren Gulsanam Sadikowa und Lothar Welzel. Sie begleiteten abwechselnd die Chöre und spielten vierhändig als virtuoses, genau aufeinander abgestimmtes Klavierduo. Das Urmusikantentum Dvoraks schlug beim Slawischen Tanz g-Moll sofort in den Bann. Viel Beifall erhielt auch die moderne, fast unbekannte Sonatina von Ligeti, die mit ihren klanglichen und rhythmischen Überraschungen die Größe dieses Komponisten andeutete. "Le Bal" aus Bizets entzückenden "Kinderspielen" machte viel Freude. Beide Männerchöre zusammen beschlossen vollklingend das Konzert mit "Funiculi-Funicola". Zugaben durften nicht fehlen. In das Volkslied "Kein schöner Land", von Chor und Dominik gesungen, stimmte das ganze Publikum mit ein.

STANG

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Konzert mit Ars Cantica in der Pfarrkirche St. Michael Velbert-Langenberg

Michaelskirche Konzertsaal für Orgel- und Chormusik

Ars Cantica und MGV Heimatklänge Heiligenhaus gaben Bestes

Die Kirche St. Michael verwandelte sich wieder einmal in einen Konzertsaal. Das Chor- und Orgelkonzert stand diesmal ganz im Zeichen der Fastenzeit. Neben dem bekannten Männergesangsverein "Heimatklänge 1911" aus Heiligenhaus konnte man ein weiteres Mal das Doppelquartett Ars Cantica bewundern.Unter der Leitung von Kantor Michael Smetten gaben sie unter anderem Stücke von Franz Schubert und Marco Ingegneri zum Besten. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Choralvorspiel "O Haupt voll Blut und Wunden" aus Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion, die 1727 erstmals aufgeführt wurde. An der Orgel spielte wieder einmal eine wunderbare Ursula Smetten. Das Hauptwerk des Abends war allerdings die "Missa Adventus et Quadragesimae", die Petr Eben 1968 schrieb. Hieraus konnte man Stücke wie "Kyrie", "Credo" oder "Sanctus - Benedictus" hören, die von dem Doppelquartett Ars Cantica gefühlvoll in Szene gesetzt wurden. Aber auch die Männer vom MGV "Heimatklänge 1911" boten eine überaus gelungene Vorstellung sowohl mit, wie bei Nicolas Kedrovs "Vater unser", als auch ohne Orgelbegleitung, im Offertorium mit da Vittorias "Popule meus" und Ingegneris "O bone Jesu". Höhepunkt des Konzerts war die "Panis Angelicus", gesungen vom Tenor der Ars Cantica, Willi Springenberg, in Begleitung des Heimatklänge und Ursula Smettens Orgelspiel. Abgerundet wurde der Abend durch Schuberts "Salve Regina", die von beiden Chören gesungen wurde und durch die sehr gute Akkustik der Pfarrkirche als wundervoller Abschluss eines gelungenen Auftritts bewertet werden kann. Auch Veranstalter Michael Smetten war mit dem Erfolg des Konzerts mehr als zufrieden, der sich sowohl an der großen Anzahl der Besucher als auch am anschließenden minutenlangen Beifall des Publikums zeigte. J.S.


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Chor startet mit vollem Programm ins neue Jahr

Lokalausgabe Heiligenhaus der WAZ vom 28.01.2004

Der MGV "Heimatklänge" hat sich wieder viel vorgenommen

Für die Sänger des MGV "Heimatklänge" beginnt das neue Jahr mit einem vollen Terminkalender. Drei wichtige Konzertveranstaltungen stehen alleine in den Monaten März und April an. Da wäre zunächst am Sonntag, 14. März, ab 18 Uhr ein Kirchenkonzert in St. Michael in Langenberg. Während der Hauptversammlung im Vereinslokal "Ratskeller" zeigte sich Vorsitzender Gerd Schlupkothen "erstaunt ob der Schwere der Aufgaben", die da auf den Chor zukommen. Schon eine Woche später, am Sonntag, 21. März, fahren die Chormitglieder zu Freunden in den Niederlanden, um dort ebenfalls an einem Kirchenkonzert mitzuwirken. Begleitet werden die Sänger bei diesem Ausflug von ihren Frauen. Am Samstag, 24. April, ist der MGV "Heimatklänge" dann beim Konzert des "Velberter Männerchores/Langenhorst" im Forum Niederberg dabei. Womit die Aktivitäten des Traditionsvereins in diesem Jahr eigentlich abgeschlossen wären. Eigentlich. Denn Vorsitzender Schlupkothen möchte nicht, dass sich seine Mannen auf den Lorbeeren ausruhen, sondern sich auch 2004 wenigsten einmal dem heimischen Publikum präsentieren. Gedacht ist an ein Konzert - möglicherweise im November. Der musikalische Leiter Michael Smetten gab sich jedenfalls zuversichtlich, seine Sänger bis dahin für diese Aufgabe fit gemacht zu haben. Nach längerer Pause soll zudem eine Messfeier in St. Suitbertus für die verstorbenen Sangesbrüder gehalten werden. Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt und eine Jahresabschlussfeier stehen ebenfalls noch auf dem Programm für 2004. Und eine reine Herrentour. Auf eine eigene Karnevalsveranstaltung werden die "Heimatklänge" in diesem Jahr allerdings verzichten. Vorsitzender Schlupkothen dankte dem Sitzungspräsidenten Heinz Kortmann für seinen jahrelangen unermüdlichen Einsatz und bedauerte, dass dieser aus gesundheitlichen Gründen nun kürzer treten müsse: "Wir verlieren Dich nur sehr ungern." Von den 43 Chormitgliedern waren zehn immer sehr pünktlich. Unter diesen wurden Egon Hennigfeld für null Fehlproben, Gottfried Hahn und Hans Pauli für zwei und Rolf Horn sowie Heinz Kneip für drei Fehlproben ausgezeichnet. Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Sänger Gerd Schlupkothen (der ab sofort auch Ehrenmitglied ist) im Amt. Dr. Roland Gzuk bleibt sein "Vize", Gottfried Hahn 1. Geschäftsführer, ihm steht Theo Kozuschek zur Seite. Heinz Pustelny verwaltet auch weiterhin die Kasse, assistiert von Hermann-Josef Lilienthal. Chorleiter bleibt Michael Smetten. Zu Beginn des Abends hatte Theo Kozuschek einen detaillierten Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangen Jahres gegeben.

u. b.

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