Das war 2003

Konzert zum Advent am 29. November 2003

Stimmen zu unserem Konzert am 29.11.2003:

Aus der WAZ, Lokalausgabe Heiligenhaus vom 1.12.2003:

Der "grüne Hügel von Bayreuth" ist die Aula des Gymnasiums ja nun nicht, aber wie in der Wagner-Festspielstadt waren Karten für das Konzert des MGV "Heimatklänge" am Samstag lange vor Beginn des Abends längst vergriffen. Diejenigen, die das Glück hatten, dabei sein zu dürfen, erlebten einen wundervollen musikalischen Abend.

Gleich zu Beginn hörten die Besucher heraus, welche Möglichkeiten alle Beteiligten haben, als Händels "Tochter Zion, freue Dich" aus "Judas Maccabäus" in der Bearbeitung von Johannes Menskes, der übrigens an diesem Abend persönlich anwesend war und vom "Heimatklänge"-Vorsitzenden Gerd Schlupkothen aufs Herzlichste begrüßt werden konnte, erschallte. Da bereits klang an, was die Gäste vom Studio-Orchester Duisburg und vom gemischten Pfarr-Cäcilienchor von St. Suitbertus zu leisten vermögen. Mit nordischen Weihnachtsliedern trat überdies ein exzellentes Ensemble aus der unmittelbaren Nachbarschaft, der Kammerchor Hösel, in Erscheinung. Die musikalische Gesamtleitung lag wie immer in den bewährten Händen des anspruchsvollen "Heimatklänge"-Chorleiters Michael Smetten. An der elektronischen Orgel sowie am Klavier bewies Lothar Welzel von der Folkwang-Musikhochschule Essen, dass er ein Meister seines Faches ist.

Mit Werken von Händel, Mozart und Cornelius ergänzte die kurzfristig verpflichtete Sopranistin Heike Hallaschka stimmlich beeindruckend die Darbietungen der Ensembles. Und während der gemischte Chor aus "Heimatklägen" und Pfarr-Cäcilienchor mit Händels "Halleluja" aus dem "Messias" die beeindruckten Zuhörer in die Pause entließ, machte der Höseler Kammerchor mit klassischen Weihnachtsliedern wie "Stille Nacht" auf sich aufmerksam. Die gastgebenden "Heimatklänge" zeigten mit Glucks "Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt" oder "Dona nobis pacem", zu welchen Leistungen dieser sich höchsten Ansprüchen stellende Traditionschor fähig ist. Als nach mehr als zwei Stunden ausgezeichneten Musikgenusses der Beifall des begeisterten Publikums kaum enden wollte, legten die Akteure mit "Jubilate deo" noch eine Zugabe nach.

Beim anschließenden gemütlichen Ausklang im Vereinslokal "Ratskeller" wurde übrigens Gerd Eickelmann für seine 50-jährige Treue zum "Heimatklänge"-Chor geehrt. u. b.

Beeindruckende musikalische Leistungen boten beim festlichen Konzert zum Advent "Machet die Tore weit" des MGV "Heimatklänge" alle Akteure. Für das Bühnenbild hatte übrigens Kurt Bangert vom Bruderchor "Concordia" gesorgt. WAZ-Bild: Sonja Glaser-Stryak

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Pünktlich um 13 Uhr fuhren wir mit zwei Reisebussen vom Rathausplatz Richtung Niederrheinisches Tiefland ab. An Bord waren über 80 Sänger, Sängerfrauen, Freunde und Förderer unseres Chores.

Nach knapp einstündiger Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel, das Kloster St. Nikolaus, in unmittelbarer Nähe von Schloss Dyck. In dem alten Kloster befindet sich eine Ganztagsschule für junge Männer, die das Abitur nachholen, und wird von drei Patres, die dem kleinen Orden der Oblaten angehören, geführt. Nach der Begrüßung wurden wir mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bis "zum Abwinken" versorgt. Anschließend konnten zwei Stunden freier Zeit genutzt werden, um die herrlichen Klosteranlagen zu durchwandern. Viele nutzen diese Zeit aber auch, um bei einem Getränk im Klostergarten zu sitzen und den Sonnenschein zu genießen.

Das Kloster ist ein beliebter Treffpunkt bei der dortigen Bevölkerung; so wurden denn an diesem Nachmittag in der Klosterkirche zwei grüne und zwei goldene Hochzeiten gefeiert. Bei einer der goldenen Hochzeiten gestaltete unser Chor zur Freude des Jubelpaares die Messfeier mit. Unter der bewährten Leitung unseres Chordirektor Michael Smetten, der dabei auch den kirchenmusikalischen Dienst versah, interpretierte der Chor vier Lieder.

Nach diesem sakralen Intermezzo fuhren wir weiter Richtung Wegberg zur Tüschenbroicher Mühle, um dort den Tag bei Essen und Trinken und geselligem Beisammensein ausklingen zu lassen. Vor dem Essen wurde natürlich gesungen; so gab der Chor einige flotte Weisen zum Besten.

Dem kulturellen folgte der kulinarische Genuß: Restaurantchef Krapoll hatte ein dreigängiges Büffet aufgefahren, das wirklich keinen Wunsch offenließ! In sehr festlichem Ambiente wurde durch das Büffet geleitet, so dass alle hungrigen Gäste zu ihrem Recht kamen. Nach dem Essen konnten wir die attraktive Umgebung der Tüschenbroicher Mühle kennenlernen. Hier kann Minigolf gespielt, auf dem kleinen See gerudert oder auf Ponys geritten werden. Bevor es wieder an die Heimfahrt ging, sang der Chor noch einige Stücke, danach stiegen wir in die Busse und waren um kurz nach Mitternacht wieder in Heiligenhaus.

Ausgearbeitet wurde diese schöne Tour von unserem Sangesfreund Hans Knipprath, dem an dieser Stelle dafür gedankt sein soll.

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Richtig rund ging´s am Samstag, dem 1.3.2003 beim alljährlichen Karneval des MGV Heimatklänge.

Aus der WAZ vom 03.03.2003, Lokalausgabe Heiligenhaus

An diesem Abend waren alle Akteure die absoluten Superstars
Keine Ermüdungserscheinungen beim traditionellen "Heimatklänge"-Karneval
"Nee, was is dat för 'ne schöne Tach." Sang das Doppelquartett der "Heimatklänge". Traf damit den Nagel auf den Kopf. Denn wenn die Sänger des Traditionschores Karneval feiern, geht's richtig rund: Heljenser Nächte sind lang.

Mach' dech Freud, das Leben dauert keine Ewigkeit, lautete die Parole, als Sitzungspräsident Heinz Kortmann die Akteure aufmarschieren ließ. Doch da gab's zunächst ein kleines Problemchen: Die Mitglieder des Elferrates fanden ihre Stühle nicht so richtig. Kein Wunder angesichts allgemeiner "Sparmaßnahmen". Der Verein will ein Beispiel geben. So wurde das ehrwürdige Leitungsgremium des närrischen "Tribunals" kurzfristig auf neun Jecken verkleinert. Als schließlich alle ihre Plätze gefunden hatten, gab das Doppelquartett des Vereins die alljährliche Parole aus: "Wenn wir durch Heljens trecken. . ." Ja und mit der "Pappnas' auf und 'nem Mädel an der Hand" ging's dann durch den Abend. Da tanzten die "Neandersterne" aus Mettmann. Immer wieder gern gesehen, die kleinen Mädels. Hanni Olbrich von Kolping Neviges darf nicht fehlen. Auf ihren Reisen erfuhr sie das der Friseur von Angela Merkel tot ist. "Aber die Schablone vom Haarschnitt hat er ihr vermacht." Zum Lachen ist es nie zu spät, meinte der Velberter Stadtprinz Gerd II, der gleich mit dem ganzen Hofstaat im "Ratskeller" einflog. Für den "warmen Einlauf" zur Begrüßung bedankte sich artig das karnevalistische Urgestein Helmut Mintert. Er sei nicht mehr der Jüngste: "Früher haben wir im Freundeskreis die Urlaubsaufnahmen gezeigt, heute sind's die Röntgenbilder."

Nur einen kleinen Ausschnitt ihres unerschöpflichen Ideenreichtums konnten die Mädels der katholischen Frauengemeinschaft zeigen. Bei ihrer Interpretation der Nibelungensage als Talkshow "Gudrun am Mittag" ging's zwar nicht immer historisch korrekt, dafür aber humorvoll und recht deftig zu.

Einen Hauch von Disco-Atmosphäre verbreiteten die "Lollipops", die erwachsen gewordenen "Nachwuchsküken" der kfd und Isabel Gunzelmann - deren Vater an diesem Abend unermüdlich die

musikalische Stimmung besorgte - plauderte vom Studentenleben. Wenn's denn so lustig ist? Das erste Examen hat sie jedenfalls in den Sand gesetzt. Ein Mann ohne Bauch ist. . . meinen die Herren vom "Ludgerus-Ballett" und zeigten stolz ihre Kilos. Als "Cheerleader" bekämen sie aber beim Football leichte Probleme. Zum Schluss blieb dann noch die Frage des Doppelquartetts: "Wer hat die Rose auf den Hintern tätowiert?" u. b.

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Am 24.01.2003 fand die Jahreshauptversammlung des MGV Heimatklänge statt. Der gesamte Vorstand unter der Führung des 1. Vorsitzenden Gerd Schlupkothen wurde wiedergewählt.

Aus der WAZ vom 27.01.2003, Lokalausgabe Heiligenhaus

Das Thema Fusion ist tabu: Wir schaffen das auch alleine

Gerd Schlupkothen blickte in die Runde seiner Mannen und stellte dabei "einige größere Löcher in den Reihen" fest. "Doch die Sänger sind entschuldigt", gab der Vorsitzende des MGV "Heimatklänge" während der Hauptversammlung des Chores im "Ratskeller" Entwarnung.

Der Chef des mehr als 90 Jahre alten Gesangvereins gab gleich zu Beginn des Treffens die Parole aus: Neuorientierung. "Wir müssen darüber nachdenken", so Schlupkothen, "inwieweit wir unserer chorischen Aufgabe noch gerecht werden können". An eine Fusion mit anderen Chören denkt Schlupkothen nicht. "Wir schaffen das auch alleine." Gleichzeitig gab sich der Sänger-Vorsitzende zuversichtlich, mit dem Klangkörper immer noch anspruchsvolle Chorliteratur zu Gehör bringen zu können.Ein Termin, bei dem die "Heimatklänge" zeigen können, was in ihnen steckt, steht auch schon fest. "Für den 29. November haben wir uns die Aula vormerken lassen", teilte Schlupkothen seinen Sangesbrüdern mit. Ein "gehaltvolles Konzert" solle es werden. "Darauf arbeiten wir gezielt hin." Der Vorsitzende warnte davor alles auf die leichte Schulter zu nehmen: "Das wird mehr als ein Absingen bekannter Weihnachtslieder."

Ein dickes Lob hatte der musikalische Leiter des Chores, Musikdirektor Michael Smetten, parat: "Das Jahr hat für uns gut angefangen", freute sich der Dirigent über die mit 41 Sängern ausgezeichnet besuchten Proben. Smetten denkt außerdem über ein Konzert in der Langenberger St.-Michaels-Kirche zu Beginn des Jahres 2004 nach. Zudem liegt Gerd Schlupkothen eine Anfrage des "Velberter Männerchores" vor. Der möchte gerne mit den "Heimatklängen" gemeinsam konzertieren. Doch daraus wird ebenfalls frühestens 2004 etwas. "Aber wir sollten uns über den Heiligenhauser Tellerrand hinaus bewegen", freut sich der Vorsitzende über einen Auftritt im Forum Niederberg.

Ganz konkret steht nur ein weiterer Termin in diesem Jahr fest. Am Samstag, 1. März, ist im "Ratskeller" wieder die traditionelle Karnevalssitzung. Präsident Heinz Kortmann hat dafür zahlreiche bekannte niederbergische Narren-Akteure verpflichten können. Selbstverständlich tragen auch Karnevalisten aus den eigenen Reihen zum Frohsinn bei. Nicht einig waren sich die Versammelten, wie der Jahresausflug zu gestalten sei. Auf eine mehrtägige Sängertour mochten sich die Aktiven nicht festlegen. Vielleicht läuft es deshalb auf einen eintägigen Exkurs mit den Frauen hinaus. "Ein heikles Thema", wie der Vorstand bemerkte. Er hat nun die knifflige Aufgabe, eine Lösung zu finden, mit der (fast) alle einverstanden sind. Und wenn am Ende des Jahres der beliebte Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, servieren die Sänger wieder ihren von Herbert Grothe & Team gerührten und über die Stadtgrenzen hinaus berühmten Panhas.

Bei den Vorstandswahlen trat das bewährte Team um Gerd Schlupkothen erneut an: Stellvertreter bleibt Dr. Roland Gzuk, die Geschäfte führt Gottfried Hahn, dem Theo Kozuschek zur Seite steht. Die Kasse verwaltet seit mehr als 40 Jahren Heinz Pustelny, dem Hermann Josef Lilienthal dabei hilft. Als Notenwarte fungieren Heinz Kneip und Rolf Bolder. Der Vergnügungsausschuss setzt sich aus Heinz Kortmann, Joachim Steffen, Karl-Theo Frisch und Rolf Horn zusammen. Der seit 15 Jahren amtierende Dirigent Michael Smetten darf auch im kommenden Jahr "den alten Haufen" (O-Ton Schlupkothen) weiterführen. Zu Beginn der Versammlung war des verstorbenen Sängers Wolfgang Olbrich gedacht worden. Akribisch bis ins kleinste Detail hatte Theo Kozuschek an die Vereinsereignisse des vergangenen Jahres erinnert. Von der ersten Vorstandssitzung über die Karnevalsveranstaltung, die Konzerte bis hin zum Jahresabschlussfest ließ der Chronist nichts aus. u.b.

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