Aus der WAZ vom 23.12.2002, Lokalausgabe Heiligenhaus

Katzenduett stimmt den Chor festlich ein

Jahresabschluss der "Heimatklänge"

Draußen war's zwar nebelig-kalt, aber als Sigrid Bolder in die Tasten ihres Akkordeons griff, um "leise rieselt der Schnee. . ." anzustimmen, kam bei der Jahresabschlussfeier des MGV "Heimatklänge" weihnachtliche Stimmung auf. Dafür sorgte nicht nur die Sänger-Frau, auch Wolfgang Herdick trug mit einer nachdenklichen Geschichte zur Festtagsstimmung bei.

Durch den stimmungsvollen Abend führte schließlich der bei den "Heimatklängen" nicht wegzudenkende Conferencier-Dino Heinz Kortmann. Mit seinen Playback-Parodien von Franz Liszts Liebestraum oder dem Evergreen "Du, nur du allein".

Heiter nahm die "Heimatklänge"-Familie Rossinis "Katzenduett" auf - perfekt vorgetragen von Ursula Smetten und Heike Overhamm. Vom Kirchenchor St. Marien in Velbert verpflichtet war Stefan Funkenberg, der das "Hochzeitslied" und "Die Uhr" vortrug.

Und so fand ein "bewegtes, gelebtes Vereinsjahr" seinen Abschluss wie es Chorchef Gerd Schlupkothen ausdrückte. Vermerkt wurden das "sehr schöne Konzert" in der Alten Kirche, das leider auf eine "enttäuschende Resonanz" gestoßen sei und der schmerzliche Verlust durch den Tod Wolfgang Olbrichs, der ein "Leistungsträger des Chores" gewesen sei. Auf der anderen Seite bleiben aber auch die schönen Erlebnisse haften, wie die Touren nach Bockenau und an die Mosel sowie das "recht erfolgreiche" Konzert "Wie es Euch gefällt" in der Aula. Positiv vermerkt die Chronik zudem den Gegenbesuch der Sängerinnen und Sänger aus Ludwigsburg. Die Krönung zum Jahresabschluss aber war die für den Chor gelungene Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

Und als der Vorsitzende nach den obligatorischen Dankesworten die Bühne verlassen hatte, mussten selbstverständlich die Sänger ran: Mit dem "Priesterchor" aus Mozarts Zauberflöte sowie "Im Dorf da geht die Glocke schon". Nicht fehlen durfte ein Ständchen für die Geburtstagskinder: Hans "Haschi" Nollen und Adolf Suermann hatten sich "Die Heilige Nacht" und die "Weihnachtsglocken" gewünscht. Bevor die Feier endete, griff Vize-Vorsitzender Dr. Roland Gzuk kurz zum Mikro, "um dem wichtigsten Mann im Chor" für dessen Leistungen zu danken: dem Chef Gerd Schlupkothen, der seit 24 Jahren an der Spitze der "Heimatklänge steht.

Gedankt wurde aber auch Heinz Pustelny, der seit 40 Jahren die Kasse verwaltet, dem Chorleiter Michael Smetten, Ulrich Overhamm, der sich um die moderne Kommunikationstechnik des Traditionschores kümmert, sowie dem Vergnügungsausschuss um Egon Hennigfeld, Rolf Horn und Heinz Kortmann. u. b.

EHRUNGEN
Aus der WAZ vom 23.12.2002, Lokalausgabe Heiligenhaus

Über die goldene Ehrennadel seines MGV "Heimatklänge" durfte sich Horst Göbels freuen, der dem Chor bereits seit 40 Jahren angehört. Eine so lange Zeit sei "Ausdruck der Verlässlichkeit und Verbundenheit", betonte Vorsitzender Gerd Schlupkothen. Schon als 20-jähriger beigetreten, habe "Hoschi" im Chor Wurzeln geschlagen. Zudem habe der "Temperamentsbolzen" Engagement für die Gemeinschaft bewiesen.

Weil er sich "besondere Verdienste um den Chor" erwarb, ehrten die "Heimatklänge" Hans Theil, der eine "tragende Säule des Vereins" sei. Mit "allen ihm gegebenen Möglichkeiten" setze er sich für den Chor ein. Zudem sei er als Repräsentant des katholischen Bauvereins auch für das Vereinsheim verantwortlich.

Seit 20 Jahren versieht Theo Kozuschek seine Aufgaben als zweiter Geschäftsführer "zuverlässig und sorgfältig", weshalb auch ihm eine Sonderehrung zuteil wurde. "Zahlen und Daten sind sein Metier", bestätigte Chor-Chef Schlupkothen. "Nichts entgeht seinem Gedächtnis."

Mit Ehrungen bedacht wurden auch die vielen fleißigen Helfer rund um das Weihnachtsmarktbüdchen des Vereins. Allen voran Herbert und Elisabeth Grothe, die gemeinsam mit Hans und Margret Nollen seit 17 Jahren den unverwechselbaren "Heimatklänge"-Panhas rühren. Gerd und Ulla Lejeune kümmern sich zusammen mit Heinz und Waltraud Kneip sowie dem "Joungster" des Vereins, Joachim Steffen, um die meisterliche Logistik rund ums Büdchen.

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Aus der WAZ vom 14.10.2002, Lokalausgabe Heiligenhaus

Solisten bereicherten Konzertereignis

"Heimatklänge" widmeten sich der leichten Muse - Zaubergeiger beeindruckte Publikum

Wenn der Männergesangverein "Heimatklänge" seine Freunde und Anhänger zum Konzert einlädt, verspricht dies stets ein musikalischer Genuss zu werden. Auch diesmal enttäuschten die Sänger ihre treuen Zuhörer in der Aula des Kant-Gymnasiums nicht. Ganz nach Shakespeares Titel "Wie es Euch gefällt" wagten sich die Vokalkünstler am Samstag unter der Gesamtleitung von Chordirektor ADC Michael Smetten an die etwas leichtere Muse heran. Der Dirigent und seine Sänger hatten "zauberhafte Melodien" aus Operette und klassischer Wiener Walzermusik sorgsam ausgewählt und daraus einen bunten Strauß eingängiger Töne geflochten. "Gott gab uns die Seele und das Gold in der Kehle" intonierte der Chor gleich eingangs und stimmte sein Publikum auf einen fröhlichen Abend ein. In dem die "Tritsch-Tratsch-Polka" ebenso wenig fehlen durfte wie Brahms' "Ungarischer Tanz" oder einer der berühmtesten Walzer: "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß.

Die "Heimatklänge" meisterten die ihnen gestellten Aufgaben jedenfalls gewohnt souverän und wurden mit reichem Beifall belohnt. Stets ein glückliches Händchen bewiesen Chor-Chef Gerd Schlupkothen und seine Mannen bei der Auswahl der mitwirkenden Solisten.

Mit Anneli Pfeffer hatten die Gastgeber eine Sopranistin verpflichten können, die bereits beim Jubiläumskonzert des Vereins im vergangenen Jahr eine Bereicherung des Abends darstellte. Mit ausdrucksstarker Stimme bewies die Sängerin unter anderem mit "Ich schenk mein Herz", "Spiel auf deiner Geige" und erst recht mit "Mein Herr Marquis" aus der "Fledermaus" nicht nur, was musikalisch in ihr steckt. Durch ihre einfühlsame Gestik interpretierte sie zudem anschaulich die vorgetragenen Lieder.

Ja und dann war da noch das Salontrio Maurer: Manfred Maurer mit seinen Söhnen Manuel und Maurice. Letzterer erwies sich an seiner Violine als wahrer "Zaubergeiger" und beeindruckte das Publikum mit seiner Fingerfertigkeit zutiefst. Schließlich sei der Pianist Lothar Welzel erwähnt, der Chor und Solistin routiniert am Klavier begleitete.

Am Ende dieses Konzertereignisses gab's die beiden wohlverdienten Zugaben und das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus allen Künstlern für einen gelungenen Abend.

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Aus der WAZ vom 29.10.2002, Lokalausgabe Heiligenhaus:

Sänger und Sängerinnen aus Ludwigsburg

Gesanglicher Abend mit Oktoberfest
"Ein schöner, gesanglicher Abend, verbunden mit einem fröhlichen Oktoberfest." So wertet der MGV "Heimatklänge" das Treffen mit den Sängern vom gemischten Chor aus Ludwigsburg am Wochenende.

Die Gäste aus dem Württembergischen bedauerten nur, dass der Aufenthalt viel zu kurz war. Gerne hätten sie die landschaftlichen Schönheiten des Bergischen Landes näher kennen gelernt. Auch fanden sie es schade, vor ihrer Abreise nicht noch einen Abstecher in die Düsseldorfer Altstadt unternommen zu haben.

Mit einem Gläschen Sekt hatten die "Heimatklänge"-Sänger ihre Gäste aus Ludwigsburg willkommen geheißen. Anschließend wurde im Vereinslokal "Ratskeller" so etwas wie ein "Sängerwettstreit" geboten. Dabei bewies einer der ältesten Chöre Deutschlands, eben der "MGV Ludwigsburg 1825 - Gemischter Chor" wie er sich nennt, welch breites Spektrum der Chorliteratur er beherrscht: Von großen Oratorien über szenische Bühnenwerke bis hin zu Musical-Melodien. Die "Heimatklänge" boten unter ihrem versierten Leiter Michael Smetten unter anderem auch Stücke aus ihrem jüngsten erfolgreichen Konzert. Wie den "Frohen Sängermarsch", die "Tritsch-Tratsch-Polka" oder Lieder aus der "Fledermaus".

Den Sonntag nutzten die Sänger und Sängerinnen aus dem Schwabenland zu einem Besuch des Heimatmuseums an der Abtsküche, wo Rolf Praast, Lore Kirchmann und Ursula Kölschbach einen Einblick in die Heiligenhauser Geschichte gewährten. Von dieser Präsentation zeigten sich die Ludwigsburger sehr beeindruckt. Nach einem Besuch der Industrieausstellung in der Villa Hügel und einem gemeinsamen Mittagessen traten die Gäste die Heimreise an.

Mit besonderen Aufmerksamkeiten beim bunten Abend überraschte Waltraut May "Heimatklänge"-Chef Gerd Schlupkothen.

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